TC Mäder Statuten

Vereinsstatuten des TC Mäder

Die verwendeten personenbezogenen Ausdrücke umfassen Frauen wie Männer gleichermaßen.

  • 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
  1. (1)  Der Verein führt den Namen „Tennisclub Mäder“, kurz „TC Mäder“ genannt.
  2. (2)  Er hat seinen Sitz in Mäder und erstreckt seine Tätigkeit auf das Bundesland Vorarlberg.
  3. (3)  Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
  • 2: Zweck
  1. (1)  Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt:
  • Förderung, Pflege und Ausübung des Tennissports
    § Errichtung und Erhaltung der hierfür erforderlichen Anlagen
    § Nachwuchs- und Jugendförderung
    § Förderung des Gemeinwohles auf sportlichem Gebiet
    § Förderung der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder
    § kameradschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden
  1. (2)  Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Die Tätigkeit erfolgt ohne politische oder konfessionelle Tendenzen. Der Verein darf nur für seine satzungsgemäßen Zwecke Vermögen ansammeln. Ein sich allenfalls ergebender Gewinn ist ausschließlich zur Erfüllung des Vereinszwecks zu verwenden und darf nicht an Mitglieder ausgeschüttet werden. Der Verein darf abgesehen von völlig untergeordneten Nebenzwecken keine anderen als gemeinnützige Zwecke verfolgen.
  • 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

(2) Als

ideelle Mittel dienen

  1. a)  Abhaltung sportlicher Veranstaltungen jeglicher Art (Turniere, Wettbewerbe, Spiele etc.)
  2. b)  regelmäßige Trainingsveranstaltungen
  3. c)  Schaffung von Voraussetzungen (Sportanlage) für die Ausübung des Vereinszweckes
  4. d)  Maßnahmen der Jugend- und Nachwuchsförderung
  5. e)  Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen
  6. f)  Kontakte und Verbindungen zu Vereinen gleicher Tendenz und Pflege der Kameradschaft
  7. g)  Versammlungen, Sitzungen und Besprechungen zur Koordinierung der Vereinsinteressen
  8. h)  Vorträge, Versammlungen, Diskussionsabende, Publikationen
  9. i)  Veranstaltung zur Werbung von Mitgliedern und gesellige Veranstaltungen jeglicher Art

(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

  1. (a)  Mitgliedsbeiträge, Beitrittsgebühren
  2. (b)  Erträgnisse aus internen und externen Vereinsaktivitäten
  3. (c)  Betrieb einer Clubwirtschaft
  4. (d)  Spenden, Subventionen, Sponsor-Einnahmen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen
  • 4: Arten der Mitgliedschaft

 

  1. (1)  Die Mitglieder des TC Mäder gliedern sich in (a) Aktive Mitglieder

(b) Passive Mitglieder (c) Ehrenmitglieder

  1. (2)  Aktive Mitglieder sind jene, die aktiv am Vereinsleben teilnehmen bzw. eine Funktion im Verein bekleiden. Diese unterteilen sich in Vollmitglieder, Anschlussmitglieder, Kinder & Schüler bis 14 Jahre, Jugendliche (15-18 Jahre) sowie sich in Ausbildung befindliche Mitglieder (Schüler, Studenten, Lehrlingen, etc. über 18 Jahre).
  2. (3)  Passive Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit durch die Zahlung eines geringen Mitgliedsbeitrages fördern und unterstützen.
  3. (4)  Ehrenmitglieder sind Personen, die wegen besonderer Verdienste um den Verein dazu ernannt werden. Sie werden von der Generalversammlung über Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt.
  4. (5)  Gäste sind keine Mitglieder und können nur gemäß den Bestimmungen der Platz- und Spielordnung und nur gegen Bezahlung der jeweils festgesetzten Gebühren die Plätze benützen.
  • 5: Erwerb der Mitgliedschaft
  1. (1)  Mitglieder des Vereins können alle physischen und juristischen Personen werden, die sich für den Sport interessieren.
  2. (2)  Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
  3. (3)  Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
  • 6: Beendigung der Mitgliedschaft
  1. (1)  Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtsfähigkeit.
  2. (2)  Der freiwillige Austritt kann nur zum 31.12. erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 1 Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
  3. (3)  Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz einmaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als 6 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
  4. (4)  Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens sowie wegen eines Verhaltens, das gegen das Vereinsinteresse verstößt, verfügt werden.
  5. (5)  Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen werden.
  6. (6)  In allen Fällen hat das ausgetretene oder ausgeschiedene Mitglied keinen Anspruch auf Rückerstattung der bereits geleisteten Beiträge.

 

  • 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. (1)  Rechte:
    1. a)  Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Eintrittsgelder für diverse Veranstaltungen sind jedenfalls zu bezahlen.
    2. b)  Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht allen aktiven Mitgliedern sowie Ehrenmitgliedern ausgenommen Jugendliche bis 15 Jahre zu.
    3. c)  Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
    4. d)  Mindestens 1/10 der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
    5. e)  Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
    6. f)  Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
  2. (2)  Pflichten:
    1. a)  Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte.
    2. b)  Die Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
    3. c)  Die Mitglieder (ausgenommen Ehrenmitglieder) sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
  • 8: Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.

  • 9: Generalversammlung
  1. (1)  Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
  2. (2)  Eine außerordentliche Generalversammlung findet binnen vier Wochen statt auf:
    1. a)  Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung
    2. b)  schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 der Mitglieder
    3. c)  Verlangen der Rechnungsprüfer
    4. d)  Beschluss eines behördlich bestellten Kurators
  3. (3)  Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich per Post oder E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Post- oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch die/einen Rechnungsprüfer oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator.

 

(4)Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich per Post oder E-Mail einzureichen.

  1. (5)  Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
  2. (6)  Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder ausgenommen Jugendliche bis 15 Jahre. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
  3. (7)  Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
  4. (8)  Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  5. (9)  Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die vom Vorstand bestimmte Person des Obmann- Gremiums (§13 Abs.1). Ist der zum Vorsitz bestimmte Obmann verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.
  • 10: Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  1. a)  Beschlussfassung über den Voranschlag
  2. b)  Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und Rechnungsabschlusses
  3. c)  Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer
  4. d)  Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein
  5. e)  Entlastung des Vorstands für die abgelaufene Funktionsperiode
  6. f)  Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge und der Beitrittsgebühr
  7. g)  Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
  8. h)  Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
  9. i)  Behandlung von fristgerecht eingebrachten Anträgen der Mitglieder
  10. j)  Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen
  • 11: Vorstand
  1. (1)  Der Vorstand besteht aus einem Obmann-Gremium von fünf Personen:

(a) Obmann Administration (b) Obmann Finanzen
(c) Obmann PR/Marketing (d) Obmann Sport

(e) Obmann Infrastruktur

  1. (2)  Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

 

  1. (3)  Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 2 Jahre; auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
  2. (4)  Der Vorstand entscheidet, welche Person aus ihrem Gremium die Generalversammlung leitet und den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen vertritt (=leitungsbefugter Obmann).
  3. (5)  Der Vorstand wird vom leitungsbefugten Obmann, bei Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied, schriftlich oder mündlich einberufen.
  4. (6)  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
  5. (7)  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des leitungsbefugten Obmannes den Ausschlag.
  6. (8)  Den Vorsitz führt der leitungsbefugte Obmann, bei Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

(9)Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt.

(10) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

  • 12: Aufgaben des Vorstands
  1. (1)  Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins.
  2. (2)  Der Vorstand hat den Verein mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Organs im Rahmen dieses Statuts und der Beschlüsse der Generalversammlung zu führen.
  3. (3)  Zur Regelung der inneren Organisation kann vom Vorstand unter Berücksichtigung dieses Statuts eine Geschäftsordnung beschlossen werden.
  4. (4)  In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
    • §  für den geregelten Ablauf des Betriebes zu sorgen
    • §  Verwaltung des Vereinsvermögens und Einrichtung eines Rechnungswesens
    • §  Information der Vereinsmitglieder über Vereinstätigkeit, Vereinsgebarung und den geprüften

Rechnungsabschluss

    • §  Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung
    • §  Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
  • 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
  1. (1)  Der Vorstand besteht aus einem gleichberechtigten Obmann-Gremium. Der Vorstand entscheidet daher, welche Person aus ihrem Gremium die Generalversammlung und die Vorstandssitzungen leitet und den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen vertritt (=leitungsbefugter Obmann).
  2. (2)  Schriftliche Ausfertigungen des Vereins (Verträge o.ä.) bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des leitungsbefugten Obmanns und eines weiteren Vorstandsmitgliedes, in Geldangelegenheiten über € 1.000,- des leitungsbefugten Obmanns und des Obmannes Finanzen.

 

  1. (3)  Im eigenen Namen oder für einen anderen geschlossene Geschäfte eines Vorstandsmitglieds mit dem Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen, zur Vertretung oder Geschäftsführung befugten Organwalters.
  2. (4)  Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.
  3. (5)  Bei Gefahr im Verzug ist der leitungsbefugte Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
  4. (6)  Der leitungsbefugte Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
  5. (7)  Der Obmann Administration ist für die allgemeine Organisation verantwortlich. Er ist für die Führung der Mitgliederdatei und den Schriftverkehr zuständig. Ihm obliegt weiter die Einladung und Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
  6. (8)  Der Obmann Finanzen ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich. Er ist für die Vorbereitung des Jahresvoranschlages und Rechnungsabschlusses verantwortlich. Im obliegt die Verantwortung für das Inkasso der Mitgliedsbeiträge.
  7. (9)  Der Obmann Sport ist für alle sportlichen Belange verantwortlich. Er koordiniert insbesondere die Durchführung und Teilnahme an Sportveranstaltungen (VMM, Vereinsturniere, etc.) Er hat bei der Generalversammlung Bericht zu erstatten.

(10)Dem Obmann PR/Marketing obliegt die Verwaltung und der Betrieb der Homepage. Er ist für Werbetätigkeiten und diesbezügliche Inserate und die Betreuung und Akquisition von Sponsoren zuständig. Weiter hat er bei Investitionen Subventionsmöglichkeiten abzuklären und gegebenenfalls abzuwickeln.

(11)Der Obmann Infrastruktur ist für die Instandhaltung und Instandsetzung der Substanz und der Einrichtungen der Clubanlage (Clubhaus, Geräteschuppen, technische Anlagen, etc.) zuständig. Im obliegt weiter die Organisation der Instandhaltung und Instandsetzung der Tennisanlage (Plätze, Flutlicht, Umzäunung, Netze, etc.) sowie die Gartenarbeiten. Er ist insbesondere berechtigt, Anordnungen bezüglich Benutzbarkeit der Tennisplätze zu treffen.

(12)Alle Obmänner können in ihren Bereichen zuständige Personen (Wirteteams, Platzwarte, ITN- Administratoren, etc.) namhaft machen.

  • 14: Rechnungsprüfer
  1. (1)  Zwei unabhängige und unbefangene Personen werden von der Generalversammlung für 2 Jahre als Rechnungsprüfer gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
  2. (2)  Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben Generalversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
  3. (3)  Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.

 

(4) Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

  • 15: Schiedsgericht

 

  1. (1)  Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
  2. (2)  Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
  3. (3)  Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
  4. (4)  Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für die Rechtsstreitigkeiten erst nach Ablauf von sechs Monaten nach Übereinkunft über die Befassung eines Schiedsgerichtes der ordentliche Rechtsweg offen (§ 8 Vereinsgesetz 2002).
  • 16: Freiwillige Auflösung des Vereins
  1. (1)  Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  2. (2)  Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
  3. (3)  Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als ihre Sacheinlage oder den gemeinen Wert der Sacheinlage, der nach dem Zeitpunkt der Leistung der Einlage zu berechnen ist, zurückerhalten.
  4. (4)  Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung zu verwenden, wobei das Vereinsvermögen möglichst an eine Einrichtung mit gleichen Zielen übertragen werden soll. Diese Einrichtung darf das übertragene Vermögen wieder nur für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO verwenden.
  5. (5)  Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

Diese Statuten wurden bei der Generalversammlung des TC Mäder am 31.03.2017 beschlossen.